Die FREELENS e.V. Regionalgruppe Hamburg zeigt vom 1. bis 30. Oktober 2026 im STILWERK Hamburg Arbeiten von 55 Fotograf*innen, die sich auf sehr individuelle Weise mit ihrem ganz persönlichen „Momentum“ auseinandersetzten, auf dokumentarischer Ebene, in konzeptioneller Art und auch in inszenierter Fotografie.
Entstanden ist eine vielfältige Ausstellung, zusammengestellt durch den Kurator Wolfgang Zurborn.
Wir zeigen in unseren Arbeiten, was uns antreibt – aber auch das Davor und das Danach: das Innehalten, die Spannung, die Entladung, die Konsequenz. „Momentum“ wird so zu einer vielschichtigen fotografischen Erzählung über Bewegung, Veränderung und die Kraft des entscheidenden Augenblicks.
Es sind fotografische Begegnungen mit sozialgesellschaftlichen Themen, wie der Begleitung einer Hamburger Großbaustelle mitten in der Stadt, der mentalen Gesundheit bei jungen Erwachsenen oder auch dem sportlichen Antrieb in der Bewegung.
Nach den vier erfolgreichen Ausstellungsprojekten der Hamburger FREELENS-Regionalgruppe
„Wir geben Hamburg Perspektive“ (2021),
„Hamburger Lichtblicke“ (2022),
„Vom Wasser“ (2023) sowie
„In guter Verfassung – 75 Jahre Grundgesetz“ (2024)
folgt jetzt die 5. Gruppenausstellung „Momentum“
📍 STILWERK Hamburg (5.OG)
📅 01.–30. Oktober 2026
🥂 Vernissage: 01. Oktober, 18:30 Uhr
Große Elbstraße 68
22767 Hamburg
Öffnungszeiten:
MO – FR 10:00 – 19:00 Uhr
SA 10.00 – 18:00 Uhr
SO geschlossen
Was ist mein Momentum?
Im Sport kann ein einziger Moment alles verändern. Genau diese Augenblicke, in denen Spannung, Emotion und Bewegung zusammenkommen, stehen im Mittelpunkt meiner Arbeit.
Unter dem Ausstellungsthema „Momentum“ zeige ich Situationen, die den Verlauf eines Spiels prägen und oft nur für einen Wimpernschlag sichtbar sind.
Als Sportfotograf bewege ich mich nah am Geschehen. Ich suche die Sekunden, in denen Spieler*innen ihre ganze Energie, Konzentration und Persönlichkeit zeigen – im Zweikampf, beim Wurf, im Jubel oder in der kurzen Stille danach.
Meine Bilder sollen nicht nur die Aktion zeigen, sondern auch das, was dahintersteckt: Teamgeist, Anspannung, Mut, Entschlossenheit. Das Momentum entsteht für mich dort, wo Emotion und Bewegung ineinandergreifen und eine Geschichte erzählen, bevor man sie überhaupt bewusst wahrnimmt. Durch Timing, Perspektive und Nähe halte ich fest, was im Tempo des Spiels sonst leicht untergeht.
Meine Arbeiten laden dazu ein, Sport nicht nur als Wettkampf zu sehen, sondern als Sammlung intensiver menschlicher Momente. Das Momentum ist für mich ein Gefühl – ein kurzer Halt im schnellen Ablauf.
Genau dieses Gefühl möchte ich für die Betrachtenden sichtbar und spürbar machen.